Frau mit 15 Ratten in zu engem Käfig am Essener Hauptbahnhof gestoppt
38-Jährige mit 15 Ratten in beengtem Käfig am Essener Hauptbahnhof gestoppt – Frau urinierte auf Gleis
Eine 38-jährige Schwedin ist am Essener Hauptbahnhof von der Polizei kontrolliert worden, nachdem sie mit 15 Ratten in einem viel zu kleinen Käfig beobachtet worden war. Zudem soll sie in den frühen Morgenstunden auf Gleis 4/6 uriniert haben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 3:50 Uhr, als Bahnmitarbeiter die Frau mit dem engen Transportbehälter entdeckten. Darin lagen die Tiere übereinander gestapelt – unter schlechten Haltungsbedingungen. Die Polizei griff ein, beschlagnahmte die Ratten und übergab sie einer Notunterkunft für Tiere.
Die Frau wurde vernommen, machte jedoch von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Sie weigerte sich, ihr Verhalten oder ihre Absichten zu erklären. Später bestätigten die Behörden, dass sie mit den Nagetieren durch Europa reisen wollte.
Nach Abschluss der notwendigen Formalitäten durfte sie ihre Reise fortsetzen. Nun muss sie sich jedoch wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Sachbeschädigung an Bahneigentum verantworten. Die Ratten befinden sich weiterhin in der Obhut der Auffangstation. Gegen die Frau könnte wegen der mutmaßlichen Straftaten Anklage erhoben werden. Der Fall zeigt die rechtlichen Konsequenzen bei Vernachlässigung des Tierschutzes und Verstößen gegen die öffentliche Ordnung.
