23 April 2026, 14:40

Fortuna Düsseldorf kämpft um 1,7 Millionen Corona-Hilfen gegen NRW

Großes Stadion mit einem Fußballfeld, umgeben von einem Zaun und Sitzplätzen, Bäume im Hintergrund, bewölkter Himmel und Text unten.

Streit um Corona-Hilfe: Fortuna Düsseldorf prüft Ende - Fortuna Düsseldorf kämpft um 1,7 Millionen Corona-Hilfen gegen NRW

Fortuna Düsseldorf bleibt in Rechtsstreit mit NRW um 1,7 Millionen Euro Corona-Hilfen verstrickt

Der Fußballclub Fortuna Düsseldorf ringt weiterhin in einem juristischen Machtkampf mit dem Land Nordrhein-Westfalen um die Rückforderung von 1,7 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob der Verein einen Teil der während der Pandemie erhaltenen Gelder zurückzahlen muss. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat nun in einem aktuellen Urteil einen Kompromissvorschlag unterbreitet, um das langwierige Verfahren zu beenden.

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Ausgelöst wurde der Konflikt, als das Land die Rückzahlung der Hilfen forderte – mit der Begründung, die finanziellen Verluste von Fortuna Düsseldorf seien nicht allein auf die Pandemie, sondern auch auf den Abstieg in die 2. Bundesliga 2020 zurückzuführen. Der Club widersprach und verwies auf die schweren wirtschaftlichen Belastungen durch Geisterspiele während der Lockdowns.

2023 entschied das Verwaltungsgericht Düsseldorf zugunsten des Vereins und blockierte die vollständige Rückforderung der 1,7 Millionen Euro. Das Gericht kritisierte, das Land habe bei der Verteilung der Hilfen inkonsistente Maßstäbe angelegt. Doch das Land legte Berufung ein, woraufhin die Gelder weiterhin eingefroren blieben – was der Club als Wettbewerbsnachteil brandmarkte.

Nun hat der 4. Senat des Oberverwaltungsgerichts vorgeschlagen, das Verfahren durch eine Teilrückzahlung zu beenden. Die vorgeschlagene Summe liegt bei unter 500.000 Euro. Beide Seiten haben nun vier Wochen Zeit, um eine außergerichtliche Einigung auszuhandeln. Dazu müsste Fortuna Düsseldorf seine Klage teilweise zurückziehen.

Scheitern die Verhandlungen, zieht sich der Rechtsstreit weiter hin. Solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist, kann der Club nicht auf die 1,7 Millionen Euro zugreifen. Eine Einigung würde den Fall zwar beilegen, würde den Verein aber verpflichten, einen Teil der Hilfsgelder zurückzuerstatten.

Quelle