26 January 2026, 08:40

Florian Neuhaus räumt Fehler ein: „Meine Äußerungen waren unangemessen“

Ein Mann in einem Fußballtrikot kickt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, mit einem Schild mit der Aufschrift "RB Leipzig" im Bild.

Florian Neuhaus räumt Fehler ein: „Meine Äußerungen waren unangemessen“

Florian Neuhaus hat eingeräumt, dass seine sarkastischen Bemerkungen über den ehemaligen Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, Roland Virkus, ein Fehler waren. Der Mittelfeldspieler bezeichnete die Äußerungen als unangemessen und betonte, aus der Kontroverse gelernt zu haben. Seine Entschuldigung folgt auf eine Geldstrafe und die vorübergehende Versetzung in die U23-Mannschaft des Vereins.

Ausgelöst wurde der Vorfall durch kritische Aussagen Neuhaus’ in einem auf Mallorca aufgenommenen Video. Gladbach reagierte mit einer Strafe in Höhe von etwa 100.000 Euro und degradierte ihn in das U23-Team. Trotz der Maßnahme akzeptierte der Spieler die Entscheidung und beschrieb die Erfahrung als Chance für persönliche Weiterentwicklung.

Neuhaus wies zudem Spekulationen über einen möglichen Vereinswechsel während seiner Degradierung zurück. Ein Weggang wäre für ihn wie ein "Davonlaufen" vor der Situation gewesen, so der 31-Jährige. Sein Vertrag bei den Fohlen läuft noch bis 2027, und er versicherte, keinen Wechsel in Erwägung gezogen zu haben. Auf die Frage nach seiner zukünftigen Bezahlung ging Neuhaus jedoch nicht direkt ein. Er bestätigte nicht, ob er nach Vertragsende für ein geringeres Gehalt als bisher beim Klub bleiben würde. Der Verein hat unterdessen andere Spieler wie Yann Omlin und Ullrich langfristig bis 2027 gebunden.

Neuhaus bleibt eine Schlüsselfigur bei Borussia Mönchengladbach, sein Vertrag läuft noch bis 2027. Zwar hat der Klub disziplinarische Konsequenzen gezogen, scheint aber nun nach vorne zu blicken. Seine Aussagen und die anschließende Entschuldigung haben die Lage geklärt, auch wenn seine langfristigen finanziellen Konditionen weiterhin offen sind.