Feuerwehr Iserlohn kämpft gegen Brände, Explosion und Fehlalarme an einem Tag
Doris DowergFeuerwehr Iserlohn kämpft gegen Brände, Explosion und Fehlalarme an einem Tag
Einsatzkräfte in Iserlohn rückten am Freitag zu mehreren Einsätzen aus. Gemeldet wurden Brände, eine Explosion und ein Fehlalarm. Die Feuerwehr ging die verschiedenen Vorfälle mit unterschiedlicher Dringlichkeit an.
Der Tag begann früh: Gegen 10:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Baum gerufen, der auf eine Straße zu stürzen drohte. Die Einsatzkräfte sicherten die Stelle, um Gefahren für den Verkehr abzuwenden.
Um 11:30 Uhr löste die Matthias-Grote-Halle einen Fehlalarm aus. Die anrückenden Feuerwehrleute fanden vor Ort jedoch keinen Grund für die Alarmierung.
Ein Brand in der Abgasanlage einer Gerberei im Stadtteil Sümmern wurde um 13:25 Uhr gemeldet. Die Iserlohner Feuerwehr und die Löschgruppe Sümmern arbeiteten gemeinsam, um das Feuer zu bekämpfen. Während des Einsatzes kam es zu einer Explosion, durch die Glasscheiben nach außen geschleudert wurden. Zwei Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen und wurden in ein Iserlohner Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte führten einen großflächigen Löschangriff durch und sicherten einen beschädigten Schornstein, um einen Einsturz zu verhindern. Eine Brandwache blieb bis 18:33 Uhr vor Ort, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Später am Abend, um 19:42 Uhr, wurde ein Feuer in einem Gebäude an der Windhügelstraße in Letmathe gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, war das Feuer bereits gelöscht.
Zudem löste in einem Betrieb am Stenglingser Weg ein Feueralarm aus. Die Ermittlungen ergaben, dass Reinigungsarbeiten mit einem Hochdruckreiniger die Ursache waren.
Die Feuerwehr meisterte alle Einsätze ohne größere Schäden. Die beiden verletzten Mitarbeiter erhielten medizinische Versorgung. An allen Einsatzorten sorgten die Kräfte für Sicherheit, bevor sie zu ihren Wachen zurückkehrten.
