06 May 2026, 18:20

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf vor Parteitag

Cartoon eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, die neben einer Wand, einem Fenster und einem Eimer stehen, mit Text unten, der "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde" lautet.

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf vor Parteitag

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) heizt sich vor dem Bundesparteitag Ende Mai weiter auf. Zwei Kandidaten, Henning Höne und Wolfgang Kubicki, buhlen um die Spitzenposition – beide haben bereits ihre Wunschteams für den neuen Parteivorstand präsentiert.

Henning Höne, Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen, bewirbt sich um den Bundesvorsitz. Falls gewählt, will er die 27-jährige Alena Trauschel zur Generalsekretärin ernennen. Die Politikerin aus Baden-Württemberg schrieb 2021 Geschichte, als sie als jüngstes Mitglied in den Landtag einzog. Sie setzt sich für eine reformorientierte Partei ein, die verbindet statt spaltet.

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Zudem plant Höne, die bayerische Liberale Susanne Seehofer und die Hamburger Europaabgeordnete Svenja Hahn in den neuen FDP-Vorstand zu holen.

Sein Konkurrent Wolfgang Kubicki verfolgt einen anderen Ansatz: Sollte er siegen, wird er Martin Hagen, den ehemaligen Chef des bayerischen FDP-Landesverbands, zum Generalsekretär berufen.

Die endgültige Entscheidung fällt auf dem Parteitag Ende Mai. Das Ergebnis des Führungsstreits wird die Ausrichtung der FDP in den kommenden Jahren prägen. Beide Kandidaten setzen auf unterschiedliche Teams – während Höne jüngere Persönlichkeiten wie Trauschel fördert, bevorzugt Kubicki erfahrene Namen wie Hagen. Die neu gewählte Führung wird nach Abschluss des Parteitags die Geschicke der Partei übernehmen.

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