07 February 2026, 22:47

Familie baut illegalen Fußballplatz im Garten – jetzt droht der Abriss durch die Stadt Telgte

Eine Gruppe von Männern, die auf einem Feld mit einem Stadion, Flutlicht und einem klaren Himmel im Hintergrund Fußball spielen.

Familie baut illegalen Fußballplatz im Garten – jetzt droht der Abriss durch die Stadt Telgte

Eine Familie in Telgte errichtet einen privaten Fußballplatz im Garten – und gerät damit in Streit mit den Behörden Ein 16 mal 8 Meter großes Spielfeld mit Flutlicht und Vereinslogo, errichtet ohne Baugenehmigung: Eine Familie in Telgte hat sich einen privaten Fußballplatz im Garten gebaut – doch nun gibt es Ärger mit der Stadt. Anwohner beschweren sich über Lärm, und die Behörden stufen das Feld in einem reinen Wohngebiet als unzulässig ein.

Robert Salomon und seine Familie richteten das Mini-Spielfeld in ihrem Hinterhof ein, komplett mit zwei Toren, Netzen und Banden, die mit dem Logo von Borussia Dortmund verziert sind. Dazu gehören auch Flutlichtmasten, sodass die Kinder auch nach Einbruch der Dunkelheit spielen können. Die Familienkinder verbringen nun einen Großteil ihrer Freizeit auf dem Platz, trainieren und kicken kleine Turniere.

Die Stadt Telgte hat den Fußballplatz jedoch als illegal eingestuft, da er gegen die Nutzungsvorschriften für ein allgemeines Wohngebiet verstoße. Die lokale Verwaltung empfiehlt, einen nachträglichen Genehmigungsantrag abzulehnen. Auch der Kreis Warendorf wird voraussichtlich gegen die Anlage Stellung beziehen.

Salomon gibt zu, dass er vor dem Bau keine Baugenehmigung beantragt hat. Dennoch hofft er, dass die Behörden selbst bei einer Ablehnung des Antrags nicht die sofortige Beseitigung des Platzes verlangen. Unterdessen mehren sich die Klagen der Nachbarn über Lärmbelästigung – was den Druck auf die Behörden erhöht, einzugreifen.

Nun wartet die Familie auf die endgültige Entscheidung über ihren nachträglichen Genehmigungsantrag. Sollte dieser abgelehnt werden, könnte die Anordnung folgen, den Platz wieder abzubauen. Der Fall zeigt, wie schwierig es sein kann, private Freizeitgestaltung mit städtebaulichen Vorschriften und den Interessen der Nachbarschaft in Einklang zu bringen.