06 February 2026, 18:51

Fachkonferenz in Lünen: Wie Museen mehr Besucher und Nicht-Besucher gewinnen

Eine gro├če Gruppe von Menschen in einem Raum mit einem Foto auf der Wand, Pfeilern, einer T├╝r und einer Decke mit Lichtern, einige halten Taschen, im Museum of Fine Arts in Amsterdam.

Fachkonferenz in Lünen: Wie Museen mehr Besucher und Nicht-Besucher gewinnen

Deutsches Museum Lünen begrüßt Fachleute aus ganz Deutschland zur Konferenz über Besucherforschung

Das Deutsche Museum Lünen empfing kürzlich Expertinnen und Experten aus Museen, Universitäten und Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland. Anlass war die jährliche Tagung des Netzwerks Besucherforschung, die am 2. Februar stattfand. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sowohl Stammgäste als auch seltene oder bisherige Nicht-Besucher besser angesprochen und einbezogen werden können.

Die unter dem Motto "Fast da! – (Nicht-)Besucher:innen im Dialog" stehende Konferenz brachte Fachleute zusammen, um über Strategien der Zielgruppenansprache zu diskutieren. Bürgermeisterstellvertreter Dr. Christian Klicki und Thomas Schmäschke, stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen, eröffneten die Veranstaltung mit dem Appell, die Besucherbindung nachhaltig zu stärken.

Drei Hauptredner – Prof. Dr. Martin Tröndle, Dr. Thomas Renz und Prof. Dr. Bernd Günter – präsentierten Ansätze, um auch "Nicht-Besucher" zu erreichen. Ihre Vorträge loteten Möglichkeiten aus, Museen inklusiver und für ein breiteres Publikum attraktiver zu gestalten.

Das Deutsche Museum Lünen bot den Teilnehmenden zudem Einblicke in die eigene Praxis: Führungen durch die Dauerausstellung veranschaulichten lokale Projekte zur Gemeinschaftsbindung. Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen lobte im Nachgang die reibungslose Organisation der Tagung und das professionelle Auftreten des Museumsteams.

Die Konferenz diente Kulturschaffenden als Plattform, um Ideen zum Publikumsdialog auszutauschen. Zwar wurden keine konkreten Trends oder Innovationen der letzten fünf Jahre vorgestellt, doch unterstrichen die Diskussionen die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs mit allen potenziellen Besuchergruppen. Die Veranstaltung endete mit Anerkennung für das Deutsche Museum Lünen, das eine gelungene und vielbeachtete Tagung ausgerichtet hatte.