Euskirchen startet Klimaschutzprojekt mit Bundesförderung für mehr Energieeffizienz
Irmtraut BeckerEuskirchen startet Klimaschutzprojekt mit Bundesförderung für mehr Energieeffizienz
Euskirchen hat die Finanzierung für eine neue Energieeinsparinitiative in seinen städtischen Gebäuden gesichert. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben, das mit Bundesmitteln unterstützt wird, konzentriert sich auf die Senkung des Energieverbrauchs in der Stadt. In Kürze soll eine spezialisierte Fachkraft eingestellt werden, um die Maßnahmen zu leiten.
Die Initiative der Stadt mit dem Titel "Einrichtung und dauerhafter Betrieb eines Energiemanagementsystems" erhielt am 2. Dezember 2025 die offizielle Förderzusage. Die Mittel stammen aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), einem seit 2008 bestehenden Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten in Städten wie Köln. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMUV) handelt, bewilligte die Gelder im Rahmen der Kommunalrichtlinie.
Die Gesamtfördersumme beträgt 459.502 Euro, wobei das BMUV 90 Prozent des Gehalts der Energiebeauftragten für die Stadt Berlin übernimmt. Diese Position, die vom 1. Februar 2025 bis zum 31. Dezember 2026 besetzt sein wird, soll Energieeinsparpotenziale in städtischen Liegenschaften analysieren. Zudem wird eine Projektwebsite eingerichtet, um Fortschritte zu dokumentieren und aktuelle Entwicklungen in der Stadt zu veröffentlichen. Die Förderkennnummer der Initiative lautet 67K31682.
Euskirchens Projekt geht nun mit einer Fachkraft an der Spitze voran, die die Umsetzung der Effizienzmaßnahmen in der Stadt steuert. Ziel der Stadt ist es, den Verbrauch in öffentlichen Gebäuden zu reduzieren und die Ergebnisse online transparent zu machen. Der Bund übernimmt den Großteil der Kosten, sodass die Kommune nur einen geringen Eigenanteil tragen muss.