19 April 2026, 14:25

Essens Tag der Archive ehrt Frauen und lokale Geschichte im Haus der Essener Geschichte

Schwarz-weiß-Foto eines Museumsraums mit einem großen Wandteppich, gerahmten Kunstwerken an den Wänden, auf einem Sockel montierten Gegenständen und Deckenleuchten, mit "Museum of Fine Arts, New York City" unten.

Essens Tag der Archive ehrt Frauen und lokale Geschichte im Haus der Essener Geschichte

Essen feierte am 8. März 2026 den Tag der Archive mit einer Sonderveranstaltung im Haus der Essener Geschichte und Stadtarchiv

Der Termin fiel zugleich mit dem Internationalen Frauentag zusammen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Rolle des Gebäudes als FrauenOrt – einen Ort mit Bezug zur Frauengeschichte. Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm teil, um die Verdienste lokaler Historiker:innen und Archivar:innen bei der Bewahrung der Stadtgeschichte zu würdigen.

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Die Veranstaltung bot Besucher:innen Einblicke in die Archivarbeit und zentrale Momente der Essener Geschichte. Der alle zwei Jahre stattfindende Tag der Archive soll die städtischen Unterlagen der Öffentlichkeit näherbringen.

Das Haus der Essener Geschichte ist von besonderer Bedeutung, da es einst die Wohnung der jüdischen Lehrerin Nelli Neumann war. Ein Stolperstein – eine Gedenktafel aus Messing – erinnert an der Ernst-Schmidt-Platz an sie.

Bei der Eröffnung lobte Kufen das Engagement des Stadtarchiv-Teams und lokaler Geschichtsinitiativen. Er betonte ihre Rolle für die Erinnerungskultur Essens, die dafür sorgt, dass Geschichten wie die von Nelli Neumann Teil des kollektiven Gedächtnisses der Stadt bleiben.

Der Tag stand damit sowohl für das archivarische Erbe Essens als auch für den Beitrag von Frauen in seiner Geschichte. Das Haus der Essener Geschichte ist heute ein Ort der Bildung und Reflexion, getragen von kontinuierlicher Bewahrungsarbeit. Künftige Veranstaltungen werden die Vergangenheit der Stadt für Einwohner:innen und Gäste weiter lebendig halten.

Quelle