Essener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und Diskriminierung
Thies FreudenbergerEssener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und Diskriminierung
Lokales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" in Essen
Am 12. November 2025 fand in Essen ein regionales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" statt. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 der 27 Essener "Courage-Schulen" kamen zusammen, um sich in Diskussionen und Workshops auszutauschen. Ziel der Veranstaltung war es, das Engagement gegen Diskriminierung im Bildungsbereich zu stärken.
Moderiert wurde das Treffen vom Journalisten Rusen Tayfur, eröffnet mit einer Begrüßungsrede von Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen. In fünf Workshops wurden aktuelle Themen behandelt, darunter Rassismus, politische Neutralität, rechtsextreme Musik, Cybermobbing sowie Rap als Ausdrucksform.
Auch der Schauspieler, Komiker und Autor Fatih Cevikkollu trug mit einem Auftritt zur Veranstaltung bei und unterstrich damit das Bekenntnis des Bündnisses zu Vielfalt und Inklusion. Organisiert wurde das Treffen vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) Essen, dessen Leiterin Galina Borchers es im Nachhinein als vollen Erfolg bezeichnete.
Bundesweite Ausweitung der Initiative Die Bewegung "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" verzeichnet weiterhin Zuwachs: Bis zum 23. Februar 2026 haben sich deutschlandweit 5.000 Schulen angeschlossen, darunter neu die Geschwister-Scholl-Grundschule in Bad Belzig (Brandenburg). Allein in Brandenburg sind es mittlerweile 119 teilnehmende Schulen – eine der stärksten regionalen Expansionen.
Das Essener Treffen zeigte die anhaltende Zusammenarbeit der Schulen im Kampf gegen Rassismus und für mehr Zivilcourage. Mit Workshops, künstlerischen Beiträgen und wachsender Mitgliederzahl bleibt das Bündnis aktiv in der Förderung inklusiver Lernumgebungen. Die Ausweitung der Initiative, insbesondere in Brandenburg, spiegelt ihre zunehmende Strahlkraft in ganz Deutschland wider.