Duisburgs Polizei schlägt bei Verkehrskontrollen hart zu – 216 Verstöße in vier Tagen
Doris DowergDuisburgs Polizei schlägt bei Verkehrskontrollen hart zu – 216 Verstöße in vier Tagen
Duisburger Polizei führt großangelegte Verkehrskontrollen durch
Zwischen dem 18. und 21. Januar 2024 hat die Duisburger Polizei eine großangelegte Verkehrsüberwachungsaktion durchgeführt. Die Maßnahme war Teil der Kampagne #LIFE für mehr Verkehrssicherheit und richtete sich gegen Rasen, Ablenkung am Steuer sowie weitere Verstöße im gesamten Stadtgebiet.
Während der viertägigen Aktion dokumentierten die Beamten zahlreiche Verstöße. Ein Audi A7 wurde auf der Krefelder Straße mit 94 km/h in einer 50er-Zone geblitzt. In der Nähe des Opernplatzes fiel ein Fahrer eines VW T-Roc durch einen positiven Cannabis-Test auf. Der Name des 30-jährigen Autofahrers wurde in den Berichten nicht genannt.
Ein schwarzer Mercedes-AMG G63 wurde beschlagnahmt, nachdem sich der 30-jährige Fahrer geweigert hatte, das Fahrzeug herauszugeben. Das Auto stand im Zusammenhang mit einem früheren illegalen Straßenrennen. Unterdessen wurde eine 30-jährige Frau auf der A59 dabei beobachtet, wie sie während der Fahrt durch TikTok scrollte. Auf der Wanheimer Straße erwischte die Polizei eine 21-Jährige, die ihr Handy bediente, um Musik abzuspielen.
Insgesamt stellten die Beamten 216 Verkehrsverstöße fest und sprachen 121 Verwarnungen aus. Davon entfielen 18 auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und 46 auf Verwarnungen wegen überhöhter Geschwindigkeit. Weitere 169 Verstöße betrafen Ablenkung am Steuer, darunter die Nutzung von Mobiltelefonen und Navigations-Apps. Im Rahmen der Aktion wurde zudem eine Strafanzeige erstattet.
Die Kontrollen führten zu Hunderten von Sanktionen und der Beschlagnahmung eines Fahrzeugs. Die Behörden betonten, dass die Maßnahme einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leiste. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, gefährliches Fahrverhalten in Duisburg einzudämmen.