Drei Münsteraner Beamte gehen nach 30 Dienstjahren in den Ruhestand
Irmtraut BeckerDrei Münsteraner Beamte gehen nach 30 Dienstjahren in den Ruhestand
Drei langjährige Beamte aus Münster gehen nach Jahrzehnten im öffentlichen Dienst in den Ruhestand. Ralf Weidmann, Sonja Smodis und Gabriele Rottmann haben jeweils über 30 Jahre lang die regionale Verwaltung geprägt. Ihre Laufbahnen umfassten Wirtschaftspolitik, Sozialwesen und Arbeitsschutz.
Ralf Weidmann trat im September 1986 in die Bezirksregierung Münster ein und blieb ihr sein gesamtes Berufsleben treu. Er begann als Abteilungsleiter für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung. Später fungierte er als persönlicher Berater des Regierungspräsidenten. Aktuell leitet er die Abteilung 3, die für Kommunalaufsicht, Wirtschaftsangelegenheiten und ein Team von rund 400 Mitarbeitenden zuständig ist.
Sonja Smodis startete ihre Karriere 1985 nach ihrem Abschluss an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf. Sie arbeitete beim Landeswohlfahrtsverband NRW und spezialisierte sich auf Migration, Integration sowie Opferentschädigung. Seit 1992 übernahm sie zudem die Funktion der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten. 2008 zeichnete sie für die Betreuung der NRW-Europawettbewerbe im Schulressort verantwortlich. Regierungspräsident Andreas Bothe würdigte ihren Einsatz für die öffentliche Wahrnehmung der Behörde.
Gabriele Rottmann begann 1984 als Verwaltungsangestellte bei der damaligen Finanzbauverwaltung in Coesfeld ihren Dienst. Zwölf Jahre später wechselte sie in den Bereich Arbeitsschutz und verstärkte die Bezirksregierung Münster. Ihre Arbeit umfasste Finanzverwaltung und Arbeitsplatzregulierung.
Die drei Ruheständler hinterlassen ein gemeinsames Erbe von fast einem Jahrhundert in der regionalen Verwaltung. Ihre Tätigkeiten berührten wirtschaftliche Entwicklung, soziale Integration und Arbeitsstandards. Die Münsteraner Behörde bereitet sich nun darauf vor, die durch ihren Abschied entstandenen Lücken zu schließen.
