Drei Mönchengladbacher Polizeichefs wegen Mobbing und sexualisierter Sprache suspendiert
Doris DowergDrei Mönchengladbacher Polizeichefs wegen Mobbing und sexualisierter Sprache suspendiert
Drei hochrangige Polizeibeamte in Mönchengladbach stehen wegen schweren Fehlverhaltens unter Ermittlung. Die Vorwürfe umfassen Mobbing, sexualisierte Sprache und unangemessenes Verhalten gegenüber Kollegen. Alle drei wurden vorläufig vom Dienst suspendiert, während die Untersuchungen laufen.
Die Vorfälle wurden erstmals Mitte April in der Polizeidirektion Mönchengladbach bekannt. Die mutmaßlichen Taten erstrecken sich über mehrere Jahre, wobei die Opfer zwischen 20 und 40 Jahre alt sind. Bei den Beschuldigten handelt es sich um männliche Führungskräfte innerhalb einer 18-köpfigen Einheit.
Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die drei Beamten eingeleitet. Zudem gibt es weitere Vorwürfe gegen andere Kollegen derselben Einheit, allerdings wurden diese nicht suspendiert.
Polizeipräsident Stephan Zenker hat das Problem intern angesprochen. Er betonte, dass ein solches Verhalten den Werten der Polizei widerspreche und nicht toleriert werde. Die drei Beamten bleiben vorerst suspendiert, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Der Fall betrifft grenzüberschreitendes Fehlverhalten, wobei die gesamte Einheit näher untersucht wird. Die Behörden haben noch keinen Zeitpunkt für den Abschluss der Ermittlungen genannt.






