18 March 2026, 08:20

Deutz-Aktie stürzt ab: Minus 24 Prozent seit September 2024 trotz Rekordgewinnen

Ein altes Buch mit einer Tabelle von Zahlen, wahrscheinlich ein Aktienindex, der Text- und numerische Daten verschiedener Aktienkurse zeigt.

Deutz-Aktie stürzt ab: Minus 24 Prozent seit September 2024 trotz Rekordgewinnen

Deutz verliert fast ein Viertel seines Börsenwerts seit September 2024

Der deutsche Motorenhersteller Deutz hat seit September 2024 fast ein Viertel seines Marktwerts eingebüßt. Die Aktie, die einst bei einem Mehrjahreshoch von 12,50 Euro gehandelt wurde, notiert nun bei 9,56 Euro – belastet durch schwache Konjunkturdaten und nachlassende Nachfrage nach Baumaschinen und Landtechnik. Trotz dieses Rückgangs verzeichnete das Unternehmen im dritten Quartal starke Ergebnisse, darunter ein Umsatzplus von 15 Prozent und einen vierfachen Anstieg des bereinigten Gewinns.

Der Abwärtstrend setzte ein, nachdem die Aktie Anfang September noch bei 9,95 Euro stand. Bis November brach der Kurs um 16 Prozent ein und fiel von 8,76 auf 7,33 Euro. Eine leichte Erholung folgte, und bis Donnerstagmorgen kletterte der Wert wieder auf 7,92 Euro.

Analysten bewerten die Aussichten des Unternehmens unterschiedlich. Die Berenberg Bank startete die Coverage mit einer "Kaufen"-Empfehlung und einem fairen Wert von 10 Euro, was ein Kurssteigerungspotenzial von fast 30 Prozent bedeutet. Gleichzeitig senkte die DZ Bank ihr Kursziel von 9,70 auf 9,30 Euro, beließ die Aktie aber ebenfalls auf "Kaufen".

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Deutz verlagert seinen Fokus zunehmend weg von Dieselmotoren und baut sein Portfolio durch organisches Wachstum und Übernahmen aus. Dennoch bleiben die Herausforderungen groß: Eine schwache Nachfrage, Stellenabbau und Kurzarbeit im Jahr 2024 haben das Vertrauen der Anleger erschüttert.

Der aktuelle Aktienkurs liegt deutlich unter dem September-Hoch und spiegelt die allgemeinen Marktdruckfaktoren wider. Mit einer strategischen Neuausrichtung des Geschäftsmodells und der Unterstützung durch Analysten steuert Deutz jedoch weiterhin durch die schwierige wirtschaftliche Lage. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Wachstumspläne des Unternehmens die aktuelle Talfahrt ausgleichen können.

Quelle