21 March 2026, 00:31

Deutschlands Handballer feiern packenden WM-Auftakt mit 41:38 gegen Ägypten

Mannengruppe in Fußballtrikots klatscht auf einem Fußballfeld.

Deutschlands Handballer feiern packenden WM-Auftakt mit 41:38 gegen Ägypten

Deutschlands Handball-Team startet mit packendem 41:38-Sieg gegen Ägypten in die WM-Vorbereitung

Mit einem mitreißenden 41:38 (23:18) gegen Ägypten hat die deutsche Handballnationalmannschaft in Dortmund die Vorbereitung auf die Heim-WM 2025 eingeläutet. Vor 10.732 Zuschauern in der ausverkauften Arena setzte das Team im ersten von zwei Testspielen vor dem Turnier im Januar ein Ausrufezeichen.

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Die Partie begann mit einer wackeligen Defensivleistung der Deutschen, die allein in der ersten Halbzeit 18 Gegentreffer hinnehmen mussten. Bundestrainer Alfred Gislason räumte im Anschluss ein, dass die Abwehrstabilität in den kommenden Wochen oberste Priorität habe.

In der zweiten Spielzeit übernahm Juri Knorr das Kommando und traf innerhalb von zehn Minuten fünfmal. Seine präzisen Würfe halfen der Mannschaft, sich abzusetzen – Kapitän Johannes Golla und Tim Freihöfer bauten den Vorsprung schließlich auf sechs Tore aus. Knorr beendete das Spiel mit neun Treffern als bester Werfer und steuerte damit fast die Hälfte der 79 deutschen Tore in beiden Testspielen bei.

Nach dem Schlusspfiff wurde das Team in einer Feierstunde für die Silbermedaille bei der Europameisterschaft geehrt. Die Band GroßstadtEngel sorgte mit einem Live-Auftritt für eine festliche Stimmung in der Arena.

Das zweite Testspiel findet am Sonntag in Bremen statt und bietet der Mannschaft eine weitere Gelegenheit, vor der WM an den letzten Feinheiten zu arbeiten. Sowohl Torhüter David Späth als auch Spielmacher Knorr betonten die Notwendigkeit, die Defensive bis dahin zu festigen.

Der Sieg fiel genau 300 Tage vor dem WM-Auftakt der Deutschen auf heimischem Boden. Mit einer ausverkauften Halle und der Live-Übertragung bei ProSieben setzte das Spiel einen energiegeladenen Akzent für die finale Vorbereitungsphase. Nun richtet sich der Fokus auf Bremen, wo die Mannschaft vor dem Turnierstart im Januar an den defensiven Schwächen feilen will.

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