Deutsche Telekom erhöht Preise für Altkunden ab April 2026 – mit Sonderkündigungsrecht
Iwona KohlDeutsche Telekom erhöht Preise für Altkunden ab April 2026 – mit Sonderkündigungsrecht
Deutsche Telekom erhöht Grundgebühren für Bestandsverträge ab April 2026
Ab dem 1. April 2026 wird die Deutsche Telekom die monatlichen Festgebühren für langjährige Kunden anheben. Betroffen sind ältere "MagentaZuhause"- und "Call & Surf"-Verträge, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. Die Grundgebühren steigen für die betroffenen Nutzer um 2,00 Euro pro Monat.
Beim Standardtarif "MagentaZuhause L" erhöht sich der Preis von 44,95 Euro auf 46,95 Euro. Kunden, die von der Anpassung betroffen sind, erhalten ein dreimonatiges Sonderkündigungsrecht. Sie können ihren Vertrag damit ohne zusätzliche Kosten kündigen, falls sie die Preiserhöhung nicht akzeptieren möchten.
Aktienrückkäufe und Kursgewinne Parallel dazu kauft das Unternehmen weiterhin eigene Aktien zurück. In der Woche vom 2. bis 6. Februar 2026 erwarb die Telekom 1,315.547 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 29,61 Euro. Seit Jahresbeginn 2026 hat das Unternehmen bereits über 7,6 Millionen Aktien vom Markt genommen – ein Schritt, der die Gewinnprognose je Aktie langfristig stärken könnte.
Auch die Kursentwicklung der Telekom-Aktie bleibt im Fokus: Seit Anfang 2026 ist der Aktienkurs um 9,67 Prozent gestiegen und notiert bei 30,51 Euro, wobei er sich dem 50-Tage-Durchschnitt nähert. Anleger warten nun gespannt auf den Geschäftsbericht für das vierte Quartal 2025, der am 26. Februar 2026 veröffentlicht wird. Im Mittelpunkt stehen dabei die Investitionen in KI-Infrastruktur sowie mögliche Veränderungen bei der Kundenabwanderungsrate.
Fazit: Preisanpassung, Aktienstrategie und Ausblick Die Gebührenerhöhung tritt im April 2026 in Kraft und betrifft vor allem Kunden mit älteren Tarifen. Die aktuellen Aktienrückkäufe und Kursgewinne deuten auf Vertrauen in die finanzielle Strategie des Konzerns hin. Der anstehende Quartalsbericht könnte weitere Aufschlüsse geben, wie sich diese Maßnahmen auf die Gesamtperformance des Unternehmens auswirken.