21 April 2026, 02:17

Deutsche Städte stimmen mit klarer Mehrheit für Olympia-Bewerbung 2036

Alte Karte von Kiel, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit Text oben und unten auf dem Papier.

Deutsche Städte stimmen mit klarer Mehrheit für Olympia-Bewerbung 2036

Bürger in mehreren deutschen Städten stimmen mit großer Mehrheit für gemeinsame Olympia-Bewerbung

Die Einwohner in mehreren deutschen Städten haben sich mit überwältigender Mehrheit für eine gemeinsame Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Der Vorschlag "Köln-Rhein-Ruhr" erhielt starke Unterstützung – rund zwei Drittel der Wähler stimmten für das Vorhaben. Mehr als 1,4 Millionen Menschen nahmen an der Abstimmung teil, die über die Zukunft der Region als möglicher Gastgeber entscheiden sollte.

In Kiel sprachen sich 63,5 Prozent der Wähler für die Bewerbung aus, während 36,5 Prozent dagegen stimmten. In anderen Städten war die Zustimmung noch höher: In Mönchengladbach votierten 74,4 Prozent mit "Ja", in Gelsenkirchen waren es 74,2 Prozent. Aachen zeigte mit 76,3 Prozent die stärkste Unterstützung.

Auch in Köln, Düsseldorf und Essen fiel das Ergebnis deutlich aus – eine klare Mehrheit stimmte für die Olympiapläne. Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, bestätigte, dass die Zustimmungsrate in den beteiligten Regionen insgesamt bei etwa zwei Dritteln lag.

München hat bereits eine eigene erfolgreiche Bürgerabstimmung über eine separate Olympia-Bewerbung durchgeführt. Hamburg bereitet unterdessen ein Referendum für den 31. Mai vor. Berlin hingegen plant keine Volksabstimmung zu diesem Thema.

Das "Köln-Rhein-Ruhr"-Projekt ist einer von vier deutschen Bewerbungen, die derzeit für die Ausrichtung der Spiele geprüft werden.

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Die Ergebnisse der Abstimmung bestätigen die breite öffentliche Unterstützung für die gemeinsame Olympia-Bewerbung. Da nun mehrere Städte hinter dem Plan stehen, wird der Vorschlag "Köln-Rhein-Ruhr" als einer der wichtigsten deutschen Kandidaten weiterverfolgt. Die nächsten Schritte hängen von weiteren Bewertungen und Entscheidungen der Olympischen Offiziellen ab.

Quelle