Cybersecurity-Risiken alarmieren Unternehmen: 88 Prozent sehen extreme Gefahren
Doris DowergCybersecurity-Risiken alarmieren Unternehmen: 88 Prozent sehen extreme Gefahren
Eine neue Umfrage des Eco-Verbands zeigt wachsende Besorgnis über Cybersecurity-Bedrohungen in Unternehmen. Die Studie, an der 175 IT-Experten teilnahmen, ergab, dass 88 Prozent die aktuelle Gefahrenlage als hoch oder extrem hoch einschätzen. Immer mehr Firmen passen daraufhin ihre Strategien an, um diesen Risiken zu begegnen.
Besonders problematisch ist demnach Erpressungssoftware: 6,4 Prozent der Unternehmen berichteten über Angriffe im vergangenen Jahr. Dennoch zahlte keines der betroffenen Unternehmen Lösegeld. Auch CEO-Betrug hat zugenommen und betraf 6,3 Prozent der Firmen.
Sensibilisierungsschulungen für Mitarbeiter sind mittlerweile weit verbreitet – 60 Prozent der Unternehmen führen regelmäßig solche Trainings durch. Datenverschlüsselung, E-Mail-Schutz und Notfallpläne bleiben für die meisten Organisationen oberste Prioritäten.
Für die Zukunft erwarten 93 Prozent der Befragten, dass KI die Cyberbedrohungen weiter verschärfen wird. Gleichzeitig setzen bereits 40 Prozent KI-Tools ein, um ihre Abwehr zu stärken. Fast die Hälfte der Unternehmen plant, angesichts der wachsenden Risiken die IT-Sicherheitsbudgets aufzustocken.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen Cybersecurity zunehmend ernst nehmen – mit mehr Schulungen und Investitionen in KI-gestützte Lösungen. Zwar bleiben Erpressungssoftware und CEO-Betrug anhaltende Probleme, doch die Firmen weigern sich, Lösegeld zu zahlen, und konzentrieren sich stattdessen auf Prävention. Die Verschiebung hin zu höheren Budgets und moderner Technologie unterstreicht die Dringlichkeit der Lage.






