CDU-Politiker fordern Revolution in der Kinderbetreuung mit flexibleren Modellen
Thies FreudenbergerCDU-Politiker fordern Revolution in der Kinderbetreuung mit flexibleren Modellen
Zwei Landtagsabgeordnete setzen sich für grundlegende Reformen in der frühkindlichen Bildung ein. Vanessa Odermatt und Jochen Klenner (CDU) wollen Bürokratie abbauen und Eltern mehr Betreuungsmöglichkeiten bieten. Ihre Pläne stellen sie am 22. Januar 2023 bei einer öffentlichen Veranstaltung in Rheydt vor.
Das geplante Gesetz zielt darauf ab, die Kinderbetreuung flexibler und verlässlicher zu gestalten. Künftig könnten Eltern zwischen wöchentlichen Betreuungszeiten von 25, 30, 35, 40 oder 45 Stunden wählen. Das Land plant, in den kommenden Jahren zusätzliche 1,5 Milliarden Euro in die Umsetzung dieser Änderungen zu investieren.
Odermatt und Klenner möchten zudem den Verwaltungsaufwand für Kitas verringern. Weniger Papierkram soll den Fachkräften mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern verschaffen. Zu ihren Zielen gehören der Ausbau von Betreuungsplätzen, die Gewinnung qualifizierten Personals und die Vermeidung unerwarteter Schließungen. Um Anregungen und Kritik aus der Bevölkerung aufzunehmen, laden die Abgeordneten zu einer öffentlichen Diskussion am 22. Januar um 18:00 Uhr ins Franz-Bahlke-Haus in Rheydt ein. Bevor das Gesetz finalisiert wird, hoffen sie auf Rückmeldungen, Vorschläge und Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Bei einer Verabschiedung würden die neuen Regelungen zum Beginn des Kita-Jahres 2027/2028 in Kraft treten.
Die Veranstaltung in Rheydt markiert einen wichtigen Schritt für die Zukunft der Kinderbetreuung in der Region. Das Gesetz, falls verabschiedet, würde flexiblere Betreuungszeiten und eine bessere Finanzierung einführen. Eltern und Träger könnten die Änderungen dann ab dem Kita-Jahr 2027/2028 nutzen.