27 March 2026, 04:28

Cathy Hummels' WiesnBummel kostet erstmals fünfstellige Lizenzgebühr

Ein kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Menschen und Festobjekten, mit Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Cathy Hummels' WiesnBummel kostet erstmals fünfstellige Lizenzgebühr

Cathy Hummels' WiesnBummel ist fester Bestandteil des Oktoberfests – und zieht Jahr für Jahr Prominente wie Fans in ihren Bann. Doch in diesem Jahr gab es eine Neuerung: Die Stadt München führte eine Gebühr für werbliche Veranstaltungen während des Festes ein. Zum ersten Mal mussten Organisatoren wie Hummels für solche Events zahlen.

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Seit zehn Jahren findet der WiesnBummel statt und hat sich zu einem der meistdiskutierten Treffpunkte des Oktoberfests entwickelt. In der Vergangenheit lockte die Veranstaltung Stars wie den Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie TV-Persönlichkeiten wie Simone Ballack und Oliver Pocher an. Hummels, die den Event nutzt, um ihre Marke Events by CH zu bewerben, sieht sich nun mit einer "sehr hohen fünfstelligen" Lizenzgebühr konfrontiert.

Die Entscheidung Münchens, Gebühren zu erheben, ist Teil eines größeren Vorhabens, kommerzielle Aktivitäten auf dem Oktoberfest stärker zu regulieren. Die genaue Summe für Hummels' Event wurde zwar nicht bekannt gegeben, doch die Behörden bestätigten, dass 2023 das erste Jahr war, in dem solche Abgaben fällig wurden. Gleichzeitig signalisierte die Stadt Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit Influencern – vorausgesetzt, Kooperationen mit großen Marken generieren Einnahmen.

Trotz der neuen Kosten bleibt das Verhältnis zwischen Hummels und München konstruktiv. Die Unternehmerin zeigte sich optimistisch für künftige Projekte, und seitens der Stadt heißt es, die Zusammenarbeit sei weiterhin gut. Sollte der WiesnBummel auch weiterhin hochkarätige Partnerschaften anziehen, könnte München eine aktivere Rolle bei der Veranstaltung anstreben.

Die Lizenzgebühr bedeutet eine finanzielle Veränderung für Hummels' Oktoberfest-Tradition. Der Schritt der Stadt deutet auf eine zunehmende Formalisierung kommerzieller Aktivitäten während des Festes hin. Vorerst zeigen sich beide Seiten jedoch kooperationsbereit: Hummels investiert weiter in ihre Marke, während München neue Einnahmequellen erschließt.

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