Bundesrat erhöht Gebühren für Personalausweis und Pass ab Februar 2026
Doris DowergBundesrat erhöht Gebühren für Personalausweis und Pass ab Februar 2026
Neue Verordnung des Bundesrats: Pass- und Personalausweisanträge werden teurer und digitaler
Eine am 30. Januar 2026 vom Bundesrat beschlossene Verordnung ändert die Abläufe bei der Beantragung von Pässen und Personalausweisen in Deutschland. Die Reform zielt darauf ab, die Dienstleistungen zu vereinfachen, gleichzeitig aber die Gebühren zu erhöhen, um gestiegene Kosten zu decken. Für Bürger wird es zudem in vielen Städten leichter, Termine online oder telefonisch zu vereinbaren.
Die Änderungen folgen der Zustimmung des Bundesrats Ende Januar. Eine zentrale Neuerung ist die Einführung eines standardisierten Online-Buchungssystems für Ausweis- und Passdienste in Städten wie Velbert, wo Anwohner Termine nun über das städtische Serviceportal reservieren können. Telefonische Buchungen bleiben über lokale Hotlines möglich, etwa über die Velberter Servicenummer 02051/26-2320.
Gebühren steigen für alle Altersgruppen Mit der neuen Regelung werden auch die Kosten für Personalausweise angehoben. Erwachsene zahlen künftig 46 Euro statt bisher 37 Euro, während die Gebühr für unter 24-Jährige von 22,80 Euro auf 27,60 Euro steigt. Die Anpassungen spiegeln laut Behörden höhere Produktions- und Verwaltungskosten wider. Die aktualisierten Gebühren werden am 7. Februar 2026 im Bundesgesetzblatt offiziell verkündet.
Weniger Bürokratie, mehr Effizienz Neben den Kostenänderungen soll die Verordnung den Papierkram für Bundespolizei und lokale Behörden reduzieren. Durch die Standardisierung digitaler Terminbuchungssysteme erhofft sich die Regierung kürzere Wartezeiten und eine effizientere Bearbeitung der Anträge.
Die neuen Bestimmungen treten Anfang Februar in Kraft – mit höheren Gebühren und vereinfachten Buchungsmöglichkeiten. Städte wie Velbert bieten bereits jetzt Online-Terminvergaben an, andere Kommunen könnten nachziehen. Ziel der Reform ist es, die Dienstleistungen zu modernisieren und gleichzeitig die steigenden Kosten für Herstellung und Verwaltung der Ausweisdokumente auszugleichen.