Bottrops Bürgerstiftung setzt 2026 auf Innenstadt, Wirtschaft und Digitalisierung
Thies FreudenbergerBottrops Bürgerstiftung setzt 2026 auf Innenstadt, Wirtschaft und Digitalisierung
In Bottrop haben sich kürzlich führende Vertreter aus der Stadtgesellschaft zur traditionellen Neujahrsempfang der Bottroper Bürgerstiftung versammelt. Die Veranstaltung bot Raum für eine Rückschau auf vergangene Erfolge und die Vorstellung der Pläne für das kommende Jahr. Bürgermeister Matthias Buschfeld nutzte die Gelegenheit, um die zentrale Bedeutung der Stiftung für das lokale Gemeinschaftsleben hervorzuheben.
Die Bottroper Bürgerstiftung prägt seit 2008 das Geschehen in der Stadt maßgeblich. Ihr Engagement erstreckt sich über soziale, sportliche und kulturelle Projekte – von der Förderung des Historischen Erlebniszentrums (HEZ) bis zur Unterstützung des Bottroper Senioren-Cafés. Weitere Initiativen umfassen die Finanzierung einer Reise der Jugendfußballmannschaft des SC Bottrop e.V. nach Dänemark sowie die Anschaffung eines Flügels für den Förderverein der Musikschule.
Beim Empfang dankte Bürgermeister Buschfeld dem Stiftungsvorstand und dem Beirat für ihr Engagement. Gleichzeitig skizzierte er drei zentrale Ziele für das Jahr 2026: die Belebung der Innenstadt, die Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung und den voranschreitenden digitalen Wandel. Um diese Vorhaben zu begleiten, wurde eine spezielle Arbeitsgruppe eingesetzt, die schrittweise die Modernisierung der Bottroper Stadtverwaltung prüfen und vorantreiben soll.
Der jährliche Neujahrsempfang der Stiftung unterstrich einmal mehr ihre Schlüsselfunktion für die Entwicklung Bottrops. Mit klaren Prioritäten für das neue Jahr richtet die Stadt nun den Fokus auf die Umsetzung von Verbesserungen in ihren Kernbereichen. Die neu gebildete Arbeitsgruppe wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Steuerung der kommunalen Dienstleistungen zukunftsfähig zu gestalten.