Bielefelder fast Opfer eines perfiden Anlagebetrugs mit vermeintlichem Festgeld
Doris DowergBielefelder fast Opfer eines perfiden Anlagebetrugs mit vermeintlichem Festgeld
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich einen verdächtigen Anruf von einer Person, die sich als Vermögensverwalter ausgab. Das Angebot umfasste eine einjährige Festgeldanlage mit einer Rendite von 5,4 Prozent – auf den ersten Blick eine plausible Gelegenheit. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen versuchten Anlagebetrug handelte.
Der Anrufer präsentierte die Investition als sichere Geldanlage mit hohen Erträgen. Durch gezieltes Vertrauensaufbau wurde das Opfer dazu gedrängt, eine größere Summe zu investieren. Nach genauerer Prüfung bestätigte der Anwalt des Geschädigten, dass das Angebot betrügerisch war.
Das überwiesene Geld floss jedoch nicht in eine reale Anlage, sondern landete in den Händen des kriminellen Netzwerks hinter der Masche. Die Polizei warnt seitdem die Bevölkerung vor unaufgeforderten Anrufen angeblicher Anlageberater.
Die Behörden raten dazu, vor jeder Investition die Seriosität des Finanzdienstleisters zu überprüfen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) führt auf ihrer Website unseriöse Unternehmen auf. Durch die Suche nach Warnungen oder Beschwerden im Internet lässt sich verhindern, auf solche Betrugsversuche hereinzufallen.
