Betrügerbanden-Trick: 400 Geschädigte und 113.500 Euro Schaden durch Fake-Dienstleistungen
Iwona KohlBetrugsvorwürfe: Überteuerte Rechnungen, Kein Service - Betrügerbanden-Trick: 400 Geschädigte und 113.500 Euro Schaden durch Fake-Dienstleistungen
Fünf Männer unter Verdacht
Die kriminellen Machenschaften der Bande begannen im August 2018, als sie ihr erstes Unternehmen anmeldeten. Ihr Betrugsmodell basierte auf überhöhten Rechnungen für Dienstleistungen wie Schädlingsbekämpfung und Rohrreinigung. Kunden erhielten oft gar keine Leistung – oder aber mangelhafte Arbeiten, die mitunter erhebliche Schäden verursachten.
Die Zahlungen wurden sofort gefordert, bar oder per Karte. Viele Geschädigte fühlten sich später betrogen und erstatteten Anzeige – insgesamt gingen über 400 Beschwerden ein. Bis September 2024 hatten die Ermittler genug Beweise gesammelt, um einzugreifen.
Bisher hat sich nur einer der fünf Verdächtigen den Behörden gegenüber geäußert. Der Gruppe wird vorgeworfen, unqualifizierte Arbeiter für die angeblichen Dienstleistungen eingesetzt zu haben. Zwar wurde bereits Anklage beim Landgericht Bielefeld erhoben, doch alle fünf Männer sind weiterhin auf freiem Fuß.
Die Ermittlungen laufen weiter; zehn weitere Personen stehen unter dem Verdacht, in den Betrug verwickelt zu sein. Der mutmaßliche Schwindel verursachte finanzielle Schäden in Höhe von rund 113.500 Euro. Die Kunden blieben mit unvollendeten oder beschädigten Arbeiten zurück, während sich die Bande jahrelang der Verantwortung entzog. Nun kommt der Fall vor Gericht – doch die Beschuldigten sind noch nicht in Haft.






