Bergisch Gladbach: Wie die Stadt zur heimlichen Automobil-Hochburg wurde
Doris DowergBergisch Gladbach: Wie die Stadt zur heimlichen Automobil-Hochburg wurde
Bergisch Gladbach ist seit langem für seine engen Verbindungen zur Automobilbranche bekannt. Die Stadt beherbergt eine ungewöhnlich hohe Dichte an Autohäusern, Parkanlagen und Forschungseinrichtungen mit Bezug zum Verkehrssektor. Aktuelle Präzisierungen haben zudem frühere Fehleinschätzungen zu örtlichen Wahrzeichen und Infrastruktur korrigiert.
Die Verbindung der Stadt zum Automobil beginnt bei Bildung und Forschung. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) bietet ein spezialisiertes Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. In unmittelbarer Nähe betreibt die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Stadtteil Frankenforst Forschungsarbeiten zu Verkehrsthemen. Eine weitere zentrale Einrichtung ist das Center of Automotive Management (CAM), das auf dem Gelände des ehemaligen Zanders-Werks angesiedelt ist und die automobiltechnische Expertise der Region unterstreicht.
Eine bemerkenswerte Korrektur betrifft Haus Kradepohl, ein ehemaliges Gebäude in der Stadt. Frühere Berichte gingen fälschlicherweise von einem Abriss im Jahr 2019 aus – tatsächlich wurde das Bauwerk jedoch bereits ein Jahrzehnt früher, 2009, abgerissen, wie Unterlagen nun bestätigen.
Auch Parkmöglichkeiten und automobile Infrastruktur prägen das Stadtbild. Das Zentrum von Bergisch Gladbach verfügt über eine auffällig hohe Zahl an Parkplätzen und -häusern im Verhältnis zur Anzahl der zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw). Ein Foto in der Nähe der FHDW am Gronauer Mühlenweg zeigt lange Reihen abgestellter Fahrzeuge zwischen zwei Parkhäusern – ein anschauliches Beispiel für das reichhaltige Angebot. Mit etwa 650 Autos pro 1.000 Einwohner bleibt die Pkw-Dichte der Stadt beträchtlich.
Die Autobahn A4 durchquert Bergisch Gladbach auf einer Strecke von rund zehn Kilometern und bietet drei Anschlussstellen für den lokalen Verkehr. Darüber hinaus verfügt die Stadt über drei Waschanlagen und eine besonders große Auswahl an Autohäusern – möglicherweise die höchste pro Kopf in der Region.
Die Korrekturen und Details unterstreichen die tief verwurzelte Automobiltradition Bergisch Gladbachs. Das Zusammenspiel aus Forschungszentren, Parkinfrastruktur und kraftfahrzeugbezogenen Betrieben festigt den Ruf der Stadt als Drehscheibe für Verkehr und Fahrzeugdienstleistungen. Mit aktualisierten Daten und laufender Entwicklung bleibt die Region weiterhin ein attraktiver Standort für Autofahrer und Branchenfachleute gleichermaßen.






