01 May 2026, 06:23

"Bananasprayer" Thomas Baumgärtel feiert 40 Jahre provokante Kunst am Niederrhein

Plakat für die 49. Jahresausstellung des Art Institute of Chicago für Amerik. Malerei und Skulptur mit Text und Bildern zum Thema.

"Bananasprayer" Thomas Baumgärtel feiert 40 Jahre provokante Kunst am Niederrhein

Thomas Baumgärtel, bekannt als der "Bananasprayer", feiert 2026 das 40-jährige Jubiläum seiner ikonischen spraygesprühten Banane. Aus diesem Anlass startet in der Region Niederrhein die Ausstellungsserie "Freiheit für die Kunst", die sein Schaffen an 40 Kulturorten von Mai bis Juli präsentiert. Jeder Veranstaltungsort bietet dabei eine einzigartige Perspektive auf sein vier Jahrzehnte umfassendes Werk.

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Den zentralen Auftakt bildet am 8. Mai um 19 Uhr das Museum Niederrhein in Kevelaer. Von hier aus beginnt das umfassende Programm, das zeitgleich in Museen, Galerien und alternativen Ausstellungsräumen stattfindet.

Ab dem 15. Mai werden vier Werke Baumgärtels auf den Flügeln der Narrenmühle in Dülken zu sehen sein – und das bis Ende September. Der Künstler wird sowohl diese Ausstellung als auch die Eröffnung in der Atelier-Galerie Blaubeermuffinbaum, ebenfalls in Dülken, am 15. Mai um 18 Uhr persönlich begleiten. Dort werden Arbeiten aus seiner Serie "Zeichen" gezeigt, ergänzt durch eine Analyse der Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher.

Jeder der 40 beteiligten Orte präsentiert einen eigenen Werkkomplex, der gezielt mit der jeweiligen Sammlung oder Geschichte der Institution verknüpft ist. Die Banane, Baumgärtels Markenzeichen, steht dabei für Themen wie Freiheit, künstlerische Unabhängigkeit und vielfältige Perspektiven – zentrale Ideen der Jubiläumsfeierlichkeiten.

Die Ausstellungen "Freiheit für die Kunst" laufen bis Juli und laden Besucher ein, Baumgärtels sich weiterentwickelndes Schaffen zu entdecken. Seine Präsenz bei ausgewählten Eröffnungen und die maßgeschneiderten Präsentationen in den verschiedenen Häusern unterstreichen seinen anhaltenden Einfluss auf die zeitgenössische Kultur. Gleichzeitig betont das Programm die Rolle des Niederrheins als lebendiger Ort des künstlerischen Austauschs.

Quelle