09 June 2026, 00:24

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame kommunale Jugendkunstschule zur Stärkung der kulturellen Bildung in der Region

Arnsberg und Meschede bringen eine neue interkommunale Jugendkunstschule auf den Weg, um das kulturelle Bildungsangebot in der Region auszubauen. Die Initiative, getragen vom Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V., verzichtet auf einen festen Standort und bringt die Kunst stattdessen direkt in die Gemeinden. Ein zentrales Element des Projekts ist ein Kunstmobil, das in diesem Jahr mit kreativen Workshops für Kinder und Jugendliche durch die Region touren wird.

Ziel des Vorhabens ist es, ein nachhaltiges Programm für kulturelle Bildung aufzubauen, indem lokale Künstlerinnen und Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und dem Umland vernetzt werden. Statt eines zentralen Gebäudes setzt die Schule auf dezentrale Angebote, um den Zugang zu künstlerischer Bildung zu erleichtern. Beate Herrmann, Leiterin der Trägerinstitution, wird Künstlerinnen, Künstler und Kulturorte besuchen, um sie in die Gestaltung des Programms einzubinden.

Die Finanzierung erfolgt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Regionalen Kulturprogramms NRW und deckt eine dreijährige Entwicklungsphase ab. Weitere Unterstützung kommt vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V., während die Städte Arnsberg und Meschede etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst tragen.

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Den Auftakt bildet ein 30-stündiges Kulturteilhabeangebot für Jugendliche, das über das neue Kunstmobil (KUMO) umgesetzt wird. Kirsten Minkel (Arnsberg) und Anne Wiegel (Meschede) übernehmen die lokale Koordination des Projekts. Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames Modell der kulturellen Bildung zu etablieren, das den Standards einer anerkannten Jugendkunstschule entspricht.

Die Jugendkunstschule setzt auf die Zusammenarbeit mit regionalen Künstlerinnen und Künstlern, um ein flexibles, gemeindeorientiertes Programm zu entwickeln. In den kommenden drei Jahren wird das Projekt seinen Ansatz erproben und weiterentwickeln, bevor es in ein langfristiges kulturelles Angebot übergeht. Das Modell soll die Kunstvermittlung im gesamten Hochsauerlandkreis zugänglicher machen.

Quelle