Aachen plant emissionsfreie Regiotram-Verbindung nach Baesweiler bis 2035
Doris DowergAachen plant emissionsfreie Regiotram-Verbindung nach Baesweiler bis 2035
Neuer emissionsfreier Regiotram soll Aachen Hauptbahnhof mit Baesweiler verbinden
Innerhalb des nächsten Jahrzehnts soll ein neues, emissionsfreies Regiotram-Netz den Aachener Hauptbahnhof mit Baesweiler verbinden. Das ehrgeizige Projekt, das durch Bundes- und Landesmittel gefördert wird, wird zudem Würselen und Alsdorf anbinden. Nun haben die Planer die Öffentlichkeit eingeladen, die weitere Entwicklung mitzugestalten.
Die Regiotram-Initiative hat nach einer Machbarkeitsstudie, die ihre wirtschaftliche und betriebliche Tragfähigkeit bestätigte, konkrete Formen angenommen. Die Vorplanung läuft bereits auf Hochtouren und wird von Bund und Land nachdrücklich unterstützt. Rund 5,5 Millionen Euro wurden für die nächsten Projektphasen bereitgestellt.
Am 2. Dezember 2025 findet von 18:00 bis 21:00 Uhr im Depot an der Talstraße 2 in Aachen ein „Info-Markt“ statt. Bei der Veranstaltung können sich Bürger an Informationsständen mit Fachleuten austauschen. Zudem besteht die Möglichkeit, in einem offenen Dialog mit Planern und stellvertretenden Bürgermeistern Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Zu den Rednern zählen Aachens Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons sowie Dr. Tim Grüttemeier. Auch Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), wird sprechen. Geulen hat eine zentrale Rolle bei der Koordinierung der Regiotram-Strecke inne, die sauberere und effizientere Verkehrsverbindungen in der Region schaffen soll.
Der Regiotram verspricht eine grüne Zukunft für den lokalen Nahverkehr: Emissionsfreie Züge sollen künftig zwischen Aachen, Würselen, Alsdorf und Baesweiler verkehren. Die Rückmeldungen aus der Dezember-Veranstaltung werden helfen, das Projekt vor dem geplanten Start in den kommenden Jahren weiter zu verfeinern. Die bereitgestellten 5,5 Millionen Euro sichern eine zügige Fortführung der detaillierten Planung.