19 January 2026, 10:39

69 Jobs gestrichen: Metallbetrieb in Krefeld kämpft um Überleben in der Insolvenz

Zwei Männer sitzen auf Hockern in einer Fabrik und arbeiten an einem Waggon mit Werkzeugen, umgeben von Metallobjekten, Stäben und Deckenlampen, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

69 Jobs gestrichen: Metallbetrieb in Krefeld kämpft um Überleben in der Insolvenz

Metallverarbeitungsbetrieb in Krefeld streicht 69 Stellen im Rahmen des Insolvenzverfahrens

Ein Werk für Metallbauteile in Krefeld baut im Zuge des laufenden Insolvenzverfahrens 69 Arbeitsplätze ab. Die Produktion von geformten Metallteilen für Fahrzeuge wird trotz der Personalreduzierung fortgeführt. Nun liegt der Fokus darauf, eine faire Lösung für die betroffenen Beschäftigten zu finden.

Von den Entlassungen sind Mitarbeiter aller Altersgruppen betroffen – von jüngeren Kräften bis hin zu langjährigen Mitarbeitern. Die Insolvenzregelungen begrenzen die Kündigungsfrist auf maximal drei Monate. Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall haben bereits Kontakt zur Bundesagentur für Arbeit aufgenommen, um Unterstützungsmaßnahmen zu besprechen.

Der Insolvenzverwalter zeigt sich optimistisch in Bezug auf die Zukunft des Standorts. Die Suche nach einem neuen Investor läuft bereits, um den langfristigen Betrieb zu sichern. Parallel dazu werden Verhandlungen geführt, um sicherzustellen, dass die Massenentlassung sozialverträglich gestaltet wird.

Der Betrieb in Krefeld wird während der Umsetzung der Stellenstreichungen weiterlaufen. Den betroffenen Beschäftigten soll durch laufende Gespräche mit der Arbeitsagentur Hilfe angeboten werden. Die Bemühungen des Verwalters, neue Investoren zu gewinnen, deuten auf Vertrauen in die weitere Rolle des Werks bei der Herstellung von Fahrzeugkomponenten hin.